SbZ-Archiv - Stichwort »Leg Alles«

Zur Suchanfrage wurden 12538 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 1

    [..] en,,Der Staatsmann kann nie selber etwas schaffen, er kann nur abwarten und lauschen, bis er den Schritt Gottes durch die Ereignisse hallen hört; dann vorzuspringen und den Zipfel seines Mantels zu fassen, das ist alles!" Diese erkenntnistiefen Worte schrieb Bismarck nieder, als er bald nach seinem Rücktritt erfahren mußte, daß der Rückversicherungsvertrag mit Rußland gekündigt war. Die Russen hatten eine sechsjährige Verlängerung an Stelle der bis dahin nur dreijährigen Gült [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 4

    [..] chen Stellen unserer Landsmannschaft die notwendige Unterstützungzukommen lassen. In der an die Ausführungen sich anschließenden Aussprache baten die Versammelten den Landesverbandsvorsitzenden, gerade auch im Zusammenhang mit der Errichtung eines siebenbürgischen Dorfes alles zu unternehmen, damit auch dieser Plan verwirklicht werden könne. Frau Connerth berichtete in ihrem Referat über die Planungen der landsmannschaftlichen Arbeiten, die von den Frauen getragen werden soll [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 5

    [..] , die sich aus dieser Aufgabenstellung ergab, liegt in der Ausarbeitung der Richtlinien für die landwirtschaftliche Bewertung. Audi hier hat die Landsmannschaft in enger Zusammenarbeit mit der Heimatauskunftstelle für Rumänien alles versucht und getan, um bei der Erarbeitung von Hektarsätzen für die landwirtschaftliche Schadensberechnung den übrigen Vertreibungsgebieten und auch den Gebieten gegenüber, wo .es nach dem deutschen Bewertungsgesetz Einheitswerte gibt, zu einem ge [..]

  • Beilage SdF: Folge 7 vom Juli 1956, S. 6

    [..] aßen wir oft im Dämmern auf der Veranda und sangen. Jedes Kind durfte sich ein Lied wünschen und alle sangen es, groß und klein, und wir hatten so unser Wunschkonzert, lange bevor es der Rundfunk erfand. Auch bei den Spielen im Freien machte alles mit, alle Kinder von bis , wie es auf der Schanta so schön ihieß, -wenn zwischen Jause und Abendessen alles auf der Spielwiese zusammenkam, um sich die nötige Bettschwere zu erlaufen. Dann gab es noch die vielen Arten von Schrei [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 8

    [..] e diesen hohen Betrag nicht aufwenden muß, weil sie bereits eine Wohnung besitzt." Die Belastung sei auch zwangsläufig, weil der Konzertmeister nach den Vorschriften des Familienrechts verpflichtet ist, ,,alles zur Herstellung einer echten ehelichen Lebensgemeinschaft" zu tun. Dazu gehöre vor allen Dingen ein den notwendigen Erfordernissen des gemeinsamen Familienlebens entsprechender Wohnraum. Das treffe auf die im Vorort liegende Wohnung nicht zu. Die frühere Wohnung habe a [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 10

    [..] t ihm seine Lebensprobleme, verarbeitet seine Antworten, fragt sinnvoll weiter. Nichts nützt dem Patienten, wenn er ausweicht, die Maschine läßt sich nicht ins Bockshorn jagen. Sie stellt ihm die alten Fragen in neuem Gewand. Und von falschen Angaben läßt sie sich nicht hereinlegen. Sie registriert laufend die wahren Gefühle des Klienten, den Grad seiner Gespanntheit und Aufmerksamkeit. Und am Ende verarbeitet sie alles, was sie erfahren hat, zu einem Bericht, den der Psychol [..]

  • Beilage SdF: Folge 6 vom Juni 1956, S. 4

    [..] ER FRAU J V Unsere Volkskunst lebt Für die Mütter Liebe ,,S'iebenibürgerin"! In unserer Zeitung vom . . d. J. hast Du in einem ,,Wort an die Mütter" Ratschläge für die Erziehung des Kleinkindes gegeben. Alles recht und gut, ·was t>u über Pflege und Ernährung sagst. Als ich aber las, daß Deiner Erfahrung gemäß die ideale Rückenverlängerung eines einjährigen Kindes Schon die Bekanntschaft der flachen Hand gemacht haben muß, griff ich mir an den Kopf und frag mich: Wo leben w [..]

  • Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 7

    [..] die polnische Exilregierung solle vor den heranrückenden deutschen Truppen kapitulieren und nicht nach England gehen. Es gibt Politiker, die zugleich brauchbare Journalisten sein können, -- ein geborener Journalist wird es höchst selten zum erfolgreichen Politiker bringen. Für ihn bedeutet die Formulierung eines Gedankens, eines Planes, alles -- um die Realisierung ist er weniger besorgt. Der Publizist Mackiewicz, der für eine realistische Politik des Exils eingetreten war, f [..]

  • Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 8

    [..] Mein Sohn!" sagte der Oberst nun, indem er sich dem Soldaten väterlich zukehrte: ,,Das sollst du in Zukunft nicht mehr tun!" ,,Jawohl, Herr Oberst!" brüllte der Kerl, worauf der Oberleutnant die Haken zusammenschlug und mit dem Sünder abtrat, der Hauptmann aber in der, Stube einige recht eindeutige Worte anzuhören hatte. In einer halben Stunde sprach übrigens das ganze Städtchen darüber, welch ein Tolpatsch der Adjutant gewesen war; so daß alles lächelte, wenn er durch die Ga [..]

  • Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 9

    [..] ach und hat das Gefühl einer großen Schuld. Im Zug wartet Eliade. Er sitzt in eine Ecke gedrückt, sein großes Gesicht sieht teigig und krank aus. Er winkt Ott unauffällig mit den Augen zu, sich neben ihn zu setzen. Als der Zug anfährt, sagt er: ,,Haben Sie alles bei sich? Auch das Geld?" ,,Alles", erwidert Ott. ,,Dann bin ich beruhigt", seufzt Eliade und schließt die Augen. * Am nächsten Morgen sind sie in Carei Mari. Unterwegs gab es zwei Ausweiskontrollen, aber sie gingen g [..]