SbZ-Archiv - Stichwort »WARUM«

Zur Suchanfrage wurden 2365 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 2 vom 31. Januar 1971, S. 2

    [..] H. Zillich u. a., Buchtitel wie ,,Der Jüngling im Panzer", ,,Zwischen Grenzen und Zeiten", ,,Bruder, nimm die Brüder mit..." u. a. waren Zeitbomben, die u. U. gefahrenschwangeres Dynamit enthielten. Warum wohl? fragten sich die Unbestechlichen unter uns -- und fahndeten nun erst recht nach dem geistigen Erbe dieser Generation, denn die Anprangerung durch die neuen Literatur-Funktionäre allein war kein Argument. Wir wollten uns die Deutung jenes Erbes nicht vorschreiben lasse [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1971, S. 2

    [..] ir gegenübersitzender älterer Münchener Stadtrat -- der mich nicht kannte -- im Essen inne und fragte mich, wieso Ich so gut Deutsch spreche. Ich erklärte ihm, wer Ich bin, und erhielt zur Antwort: ,,Warum reden's nachher mit die andern TranzeslscM" ,,Herr Stadtrat, weil es sehr unserer Verständigung dient." I Der Verständigung im tieferen, im geistigen Sinne zu dienen, hat unser Landsmann und Stadtrat von Schweinfurt, Gerhard S o o ß , nach umfangreichem Quellenstudium die h [..]

  • Beilage LdH: Folge 206 vom Dezember 1970, S. 1

    [..] ntarstem I n formalionsmangel, wir sind eingebettet in eine ,,öffentliche Meinung", deren irrationale und emotionale Wurzeln uns unbewußt sind, und dadurch verwechseln wir oft Urteile und Vorurteile. Warum scheint uns die Lage der Kiiche im Osten, d, h, also der Christen, die in einem Lande mit kommunistischer oder sozialistischer Negierung leben, eigentlich von vornherein problematisch? Weil die wenigen Nachrichten, die uns von dort erreichen, ein so widersprüchliches Vild z [..]

  • Folge 19 vom 30. November 1970, S. 3

    [..] Tatsächlich liegt in den derzeitigen Gegebenheiten ein Widerspruch. Man spricht einerseits vom akuten Lehrermangel und läßt andererseits die Lehrkräfte unter den Spätaussiedlern monatelang postenlos. Warum? Die Argumente der Sprachschwierigkeiten scheinen mir hier fehl am Platz. Lehrer aus Siebenbürgen oder aus dem Banat haben deutsche Schulen besucht, die denen.der Bundesrepublik vielleicht ebenbürtig sind. Das ist keine leere Phrase. Die Tatsachen beweisen es. Man braucht n [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1970, S. 1

    [..] en, ist nicht mehr so selbstverständlich, wie und . Der Spätaussiedler seinerseits erlebt einen Schock, wenn er vor Schwierigkeiten steht, die er nicht versteht. Oft stellt er gar die Frage, warum man ihn nicht mit offenen Armen aufnimmt, wenn die deutsche Wirtschaft, um ihr Prcdüktionsziel zu erreichen, Millionen Ausländer anwerben muß. Das Internationale Rote Kreuz leitete das große humanitäre Werk der Familienzusammenführung ein. Pflegebedürftige Eltern kamen zu [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1970, S. 2

    [..] ch zu dem Schluß, daß vom Menschlichen her gesehen heute die Eingliederung für die Spätaussiedler schwieriger als vor Jahren ist. Freiheit der Menschenrechte Vielleicht fragt der eine oder andere, warum Spätaussiedler überhaupt noch ihre angestammte Heimat verlassen und in die Bundesrepublik streben. Diese Menschen, die sich als Deutsche fühlen, sehen ihre Heimat nicht so sehr in einem Stück Boden oder einem Haus, falls sie es noch besitzen, sondern mehr im geistigen und k [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1970, S. 4

    [..] Vorstand der Kreisgruppe Kreisgruppe Mannhehn-LudwigshafenHeidelberg hilft den Hochwassergeschädigten in Rumänien In der letzten Zeit erhielten wir von Landsleuten viele Zuschriften mit der Anfrage, warum wir von der Kreisgruppe nicht auch so wie andere Landes- und Kreisgruppen über unsere Hilfsaktion für die Hochwassergeschädigten in Rumänien in unserer Siebenbürgischen Zeitung berichtet haben. Nun, wir von der Kreisgruppe standen und stehen auch heute noch auf dem Standpun [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1970, S. 6

    [..] t die Verwendung der rumänischen Ortsbezeichnungen -- keine der rumäniendeutschen Zeitungen pflegt diesen Brauch. Wenn in einem deutschen Text vom siebenbürgischen Sighisoara oder Sibiu die Rede ist, warum heißt es dann nicht auch: die Siebenbürger Sasch, anstatt Sachsen? Ist denn die Arbeit über Coulin, da sie sich der deutschen Sprache bedient, nicht für Deutschsprechende und -lesende geschrieben? Die Arbeit kann, diese Inkonsequent abgerechnet, nach jedem Gesichtspunkt emp [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1970, S. 1

    [..] sten wurde? In einem Gespräch unter vier Augen könnte man Schlesak an dieser Stelle nur lauthals ins Gesicht lachen: denn man war ja schließlich in jenen fünfziger Jahren mit dabei und weiß allzugut, warum gewisse Konjunkturritter zu Stalinisten wurden. Heute und hier im Westen mit generations-psychologischen Argumenten einem naiven Publikum politischmoralisches Versagen--und mehr--als ebenso interessanten wie entschuldbaren casus zu präsentieren, entbehrt jeder Scham. Das um [..]

  • Folge 16 vom 15. Oktober 1970, S. 1

    [..] nk seiner Vergangenheit und Bevölkerungszusammensetzung hinwies, für das heutige ausgewogene Verständnis, das die Führungsschicht des Burgenlandes allen Südostproblemen entgegenzubringen gewillt ist. Warum nicht? Man sagt der alten österreichischen Monarchie nach, daß ihr eine Form des lässigen Zusammenhalts der verschiedenartigsten Völkerschaften gelungen sei, wie sie in Europa kein zweites Mal zu beobachten war. Es heißt sogar, daß noch heute über die Grenzen des seinerzeit [..]