SbZ-Archiv - Stichwort »Weiss«

Zur Suchanfrage wurden 5155 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 5

    [..] iner Zeitung. Er war gekommen, um der Abfahrt des Herrscherpaares beizuwohnen und darüber seiner Zeitung, einem sehr kampflustigen Blatte, wie üblich zu berichten. ,,Hast du es schon erfahren?" · ,,Was denn?" meine ich. ,,Du weißt also nichts?" ,,Was denn, mein Lieber?" ,,Gestern Abend hat man zwei gefangen; einen Bulgaren und einen Italiener..." ,,Wo?" ,,Den Bulgaren in Valea-Langa, als er aus dem Zuge stieg und zu Fuß den Weg nach Sinaia einschlug. Man fand bei ihm zwei Rev [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 2

    [..] eue Morgenlicht Aus dem Gedicht ,,Stalin" von Franz Johannes Bulhardt, Stalinstadt: ,,Und sitzt ER .ganz allein in später Nacht, / so schließt' sein Herz in sich des Erdballs Weiten, / wir wissen, daß er dort im Kreml wacht / uns in das neue Morgenlicht zu leiten. / Von ihm geführt, gehn wir zum Siege vor, / die Schwingen leiht er uns au unserm liede, / aufklingt sein Name hell im Völkerchor: / die Erde weiß: mit Stalin siegt der Friede!" Neuer Weg, Bukarest, . . Kunde [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 5

    [..] chen Kenntnisse der Kandidaten zu prüfen. Die Prüfer, Herren mit Bäuchen und Brillen, wußten von der Physik nicht viel, aber sie fragen sehr streng: ,,Was ist die Undurchdringlichkeit?" Der Kantor dachte nach: bei Gott, das hatte er noch nicht gehört... ,,Die Undurchdringlichkeit... die Undurchdringlichkeit, also das ist ein Ding... man "weiß nicht, wie und was, aber es dringt nichts durch." Da nickten die Herren. Es schien ihnen wohl geantwortet. Einer aber, ein Physikverses [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 6

    [..] groß ist, wird allen Interessenten empfohlen, sich so bald als möglich zu melden. In den Kurzlehrgängen die drei bis sechs Monate dauern, sind folgende Ausbildungsmöglichkeiten vorhanden: Schlosser, Metalldreher, Metallfräser, , Metallhobler, Elektroschweißer, Autogenschweißer, Autoelektriker, Elektromechaniker, Radiomechaniker. Automechaniker, Maurer, Stuckarbeiter, Steinholzleger, Tischler, MöbelTieferschüttert erhielten wir erst jetzt von unserem fernen Vater aus Nußbach [..]

  • Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 3

    [..] , die des Lesens und des Durchdenkens wert gewesen sind. ,,Wovon ist die Rede?" fragt der Verfasser dieses Artikels, Chefredakteur Vasile C. Dumitrescu, und meint den Rat der Südostdeutschen. Da er die Antwort nicht weiß,'muß er seinen Lesern erstaunliche Vermutungen und Befürchtungen, ja mitunter sogar sehr befremdliche Spekulationen mitteilen. Wozu diese Verdächtigungen? Wozu seine Feststellung, die Zielsetzungen des Rates der Südostdeutschen seien ihm unbekannt, wenn es nu [..]

  • Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 5

    [..] as gibt es daran auszusetzen?" ,,Achtest du den Menschen um seinen eigentlichen, seinen menschlichen Wert?" ,,Gewiß! Ich könnte keinem etwas zuleide tun, ohne dabei Mitleid und Gewissensbisse zu empfinden!" ,,Auch einem Hund könntest du nicht weh tun, ohne Mitleid zu fühlen, da du weißt, daß er leidet, wenn du ihn mit der Peitsche schlägst. Du hast Mitleid mit den Menschen, wie du es mit jedem beliebigen Lebewasen hast. Ich will wissen, ob du den Menschen um des Menschtums wi [..]

  • Folge 12 vom 1. Dezember 1951, S. 5

    [..] as Schwesterchen, dem das Mitleid im Gesicht zuckte, ich rief: ,,Jetzt weint sie gleich!" Da plärrte das Schwesterchen herzzerreißend. Es weinte noch, als uns die Mutter entkleidete, bis wir, glücklichere Sterntalerkinder, auch in eine weiße Winternacht sanken, die aber warm und süß zum Schlafe war. Fiel darauf die Decke über uns und das weite Reich des Dunkels, stieg auch mir nachträglich das Mitleid in Tropfen in die Kehle. Ein wenig Angst mischte sich ein, ich setzte mich [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 1

    [..] krank und arbeitsunfähig wurde. Da sie in Rumänien lebt, bekommt sie von keiner Seite Unterstützung. Dieser Bericht an Sie ist mir eine Erleichterung. Ich empfinde ihn wie eine Beichte und eine Rechenschaft, die ich mir selbst gegeben habe, so ehrlich ich es nur tun konnte, wenn man so hoffnungslos ist. Mehr denn je bin ich überzeugt und weiß es gewiß, daß ich wirklich u n s c h u l d i g bin..." Den inhaftierten, zurückgehaltenen oder verurteilten Siebenbürgern mit allen Mi [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 3

    [..] ©ine ,,Groteske", daß diese ,,sogenannten Vertriebenen sich als solche am politischen Leben in Westdeutschland beteiligten und sogar in Länderregierungen vertreten seien, denn an sich wären »sie, so weissagt nachträglich 'die Zeitung, unter normalen Verhältnissen sowieso freiwillig und zu großen Teilen in den ,,kulturgesättigten" Westen gekommen, anstatt in ihrer Heimat zu bleiben. Jetzt lebten sie hier auch ohne Stellung und Besitz ganz gut von Unterstützungen und einiger S [..]

  • Folge 11 vom 1. November 1951, S. 4

    [..] dch klammert, scheint man nur darum erfunden zu haben, ufn die Herrschaft dieses Herrn los zu werden. Doch wtai jeder bald merken,- daß seine Macht nur wächst, und wir immer tiefer in seine Knechtschaft geraten. Man kann den Fisch nicht dm Wasser ersäufen* Wo ein Mensch nur e i n e n Herrn hat, da hat all sedm Tun und Leben so oder so eine bemerkenswerte klare Richtung; er weiß, was er tun will und jeder andere kann es sich ungefähr ausdenken. Wie oft streiten aber in unserem [..]